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Mund- und Nasenschutz aus naturheilkundlicher Sicht

Maskenpflicht

Seit nun zwei Wochen ist die Maskenpflicht in den meisten öffentlichen Bereichen aufgehoben und doch nutzt noch die Mehrheit der deutschen Bevölkerung in Supermärkten oder anderen öffentlichen Einrichtungen eine Mund- und Nasen-Schutzmaske. Die Gründe sind größtenteils Angst vor Ansteckung mit dem SARS-CoV-2 Erreger oder die Sorge davor andere Menschen mit einer Erkrankung unwissentlich anzustecken.

Jeder sollte die Entscheidung darüber eine Maske (so nenne ich im weiteren Verlauf der Einfachheit halber den Mund- und Nasenschutz) zu tragen selbst treffen. Vor allem mit einer gewissen Verantwortung gegenüber Anderen aber auch gegenüber sich selbst handeln. 

Da die meisten von uns mit dem Corona-Virus das erste Mal davon betroffen sind regelmäßig eine Schutz-Maske zu tragen, ist meines Erachtens nach zu wenig Aufklärung bzgl. dieser Schutzmaßnahmen betrieben worden. Hier möchte ich einmal den Mund- und Nasenschutz und dessen Notwendigkeit aus naturheilkundlicher Sicht betrachten.

Wofür sind Schutzmasken entwickelt worden?

Die klassischen OP-Masken sind dafür entwickelt worden bei Operationen den Wundbereich des Patienten vor z.B. Nasensekreten oder Schweißtröpfchen des OP-Personals zu schützen oder bei Niesen oder Husten den sterilen OP-Raum relativ keimfrei zu halten. Lt. einer Übersicht des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bietet diese OP-Maske im Wesentlichen einen Fremdschutz vor Tröpfchen und nur einen geringen Schutz vor Aerosolen.

Die FFP2-Maske gehört ursprünglich zur Schutzausrüstung im Rahmen des Arbeitsschutzes. Diese sind für den Einsatz bei der Arbeit mit gefährlichen Partikeln und Stäuben gedacht, um den Träger dabei zu schützen. Aufgrund der Dichte des Filtervlieses sind hierbei auch strenge Nutzungsregeln vorgesehen. Dazu zählen z.B. eine medizinische Voruntersuchung und die Beachtung der Tragedauer. Die Arbeitsschutzregel bei FFP2-Masken ohne Ausatemventil gilt bei einer Tragedauer von 75 Minuten bei mittelschwerer Arbeit, eine maskenfreie Erholungsdauer von mind. 30 Minuten.

Die Privatperson kann die FFP2-Maske nach dem Einkauf wieder abnehmen. Im medizinischen Bereich werden die FFP2-Masken allerdings am gesamten Arbeitstag nur selten abgesetzt und die Einhaltung von gesetzlich vorgeschriebenen Pausen ist i.d.R. nicht umsetzbar.

Wenn nun schon der Virologe Prof. Dr. Christian Drosten öffentlich erst erklärt, dass eine Maske vor einer Virenübertragung nicht schützt und einige Monate später genau das Gegenteil behauptet, wie glaubwürdig ist er dann? Das darf jeder für sich selbst entscheiden.

Mund-und-Nasen-Schutz

Warum kann das Tragen von Masken gefährlich sein?

Nun höre ich oft „Für die paar Minuten im Bus oder im Supermarkt kann man das ja mal aushalten.“ Kann man, aber auch hier macht die Dosis das Gift. Fangen wir von vorn an.

Im medizinischen Bereich wird öfter mal mit Masken gearbeitet. Hier ist der korrekte Gebrauch bekannt. Der Großteil der Bevölkerung ist damit aber nicht vertraut. Sagen uns doch die Politiker und Medien wir sollen bei Kontakt mit anderen Menschen eine Maske tragen um diese zu schützen, machen wir das zwar brav, aber meistens landet diese Maske danach in der Hosentasche, am Autospiegel oder wird in die Handtasche gestopft um sie später wieder für den Einkauf im Supermarkt raus zu holen. Die Wiederholung dieser Prozedur mit der gleichen Maske ist ganz individuell. Wir bereiten somit einen perfekten Nährboden für weitere Keime, die wir beim nächsten Aufsetzen der Maske wunderbar einatmen können. Denn schon beim ersten Tragen bilden sich durch die feuchte Luft die wir ausatmen, Keime in der Maske. Deshalb sollte diese nach einmaligem Gebraucht entsorgt werden. Ich persönlich kenne niemanden der nach seinem Besuch im Supermarkt die dort genutzte Maske sofort entsorgt.

Auch das ständige Runter- und wieder Hochziehen der Maske über Kinn und Nase sorgt dafür, dass die Maske immer wieder beschmutzt wird. 

Wie schon oben erwähnt, ist für das Tragen der FFP2-Maske der Gesundheitszustand des Maskenträgers wichtig. Aufgrund der Zusammensetzung des Materials ist das Einatmen deutlich schwieriger als beim Tragen einer OP-Maske. Vor allem Menschen mit Herz-Kreislauf- oder Lungenerkrankungen werden durch den starken Atemwiderstand beim Tragen einer FFP2-Maske erheblich beeinträchtigt. Aber auch gesunde Menschen sind in ihrer freien Atmung behindert was sich langfristig auf die Gesundheit des Trägers auswirken kann.

Als letztes möchte ich noch etwas zu dem Material sagen. Die Mund- und Nasenschutz-Masken bestehen aus einem Kunststoff-Vlies der während der Herstellung mit Chemikalien in Kontakt kommt, welche für uns gesundheitsschädlich sein können. Der Ein oder Andere hat das sicherlich schon mal gerochen, wenn er die Maske aufgesetzt hat. Diese Ausdünstungen atmen wir dann natürlich auch ein, was unser Körper dann immer wieder abbauen muss, sofern er dazu vollständig in der Lage ist.

Der Mensch ist aus der Evolution heraus mit allem ausgestattet was ihm das Überleben auch in schwierigen Situationen in der Regel ermöglicht. Macht es für den Menschen Sinn täglich eine Maske zu tragen, dann hätten wir eine Maske angeboren bekommen.

Wie schützen wir uns natürlicherweise vor potenziell gefährlichen Stoffen von außen?

Nase

Wie haben wir uns eigentlich vor der „Corona-Pandemie“ vor gefährlichen Viren geschützt? 

Als erste Barriere für Viren und Bakterien übernimmt unsere Nase, bzw. die Nasenschleimhaut eine wichtige Funktion. Eine gut durchblutete und mit Feuchtigkeit versorgte Nasenschleimhaut sorgt dafür, dass eingedrungene Fremdkörper mit Hilfe des gebildeten Sekrets gebunden und nach außen abtransportiert werden können. Hier beginnt auch schon die erste Immunabwehr. Manchmal bekommen wir diese Arbeit erst mit, wenn die Nase anfängt zu laufen und wir nach einem Taschentuch greifen müssen.

Die feinen Flimmerhärchen in der Nasenschleimhaut sorgen dafür, die produzierte Schleimschicht Richtung Rachen zu befördern. Dort kann das Sekret mit den Fremdkörpern ausgehustet oder runtergeschluckt werden. Den Rest übernimmt die Magensäure.

Trocknet die Nasenschleimhaut allerdings aus, kann sie ihre Schutzfunktion nicht mehr vollständig übernehmen. Eine ausreichende Menge an Flüssigkeit und frische Luft hält unsere Nasenschleimhaut gesund, damit sie Eindringlinge wie Viren abwehren können.

Die Nasenschleimhaut ist aber nur ein Teil des gesamten Immunsystems. Auf die vielen Faktoren die unser Immunsystem positiv und negativ beeinflusst möchte ich hier nicht eingehen. Das würde den Rahmen sprengen. Wichtig zu wissen ist, dass der Austausch von Viren evolutionär gewollt ist, damit unserer Immunsystem immer wieder auf natürlichem Weg ein Update erhält um sich vor äußeren Einflüssen schützen zu können.

Wir leben seit Millionen von Jahren ohne Maske, weil unserer Körper über alles verfügt um uns schützen zu können.

Auf welcher Ebene beeinflusst uns das Tragen der Maske noch?

Die Maske ist nicht nur ein Mund- und Nasenschutz. Es ist auch eine Maske die unser Gesicht versteckt und somit auch unsere Mimik. Erst in den letzten zwei Jahren haben wir erkannt wie wichtig es für uns ist, uns gegenseitig ins Gesicht sehen zu können. Wir erkennen die Nachbarn im Supermarkt nicht wieder, wir können die Freude oder den Ärger unseres Gegenüber nicht erkennen und gehörlose Menschen können nun nicht mal mehr die Lippen des Anderen lesen um ihn zu verstehen.

Ich habe in den letzten zwei Jahren oft festgestellt, dass einige Menschen es genießen sich hinter einer Maske zu verstecken. Gerade Jugendliche die sich noch in der Pubertät befinden schämen sich manchmal für ihre Akne im Gesicht oder im schlimmsten Fall generell für ihr Aussehen, das sie nun hinter einer Maske verstecken können. Was macht das mit ihnen?

Was ist mit den kleinen Kindern, die nur noch die Augen der Erwachsenen sehen? Sie sind darauf angewiesen die Mimik der Erwachsenen lesen zu können. Sie spielen im Kindergarten mit Kindern, die sie auf dem Spielplatz im Viertel nicht mehr wieder erkennen würden. Was das mit den Kindern macht, werden wir erst in ein paar Jahren herausfinden. 

Und was ist eigentlich mit dem vielen Müll? Die Meere sind schon seit Jahren voll mit unserem Müll an dem nicht nur die Meeresbewohner jämmerlich verenden. Nun, wohin mit den Tonnen von Teststäbchen und Masken? Jeder hat sicher schon einige Masken beim Spaziergang am Wegesrand liegen sehen. Ich mag gar nicht darüber nachdenken wie sehr wir unseren Erdball kaputt machen.

Mein Fazit: Man sollte immer das Für und Wider abwägen. Wo entsteht der größere Schaden und stimmt das wirklich alles was mir erzählt wird? 

Mir ist es wichtig, dass man sich gut informiert und aufgrund dieser Informationen und dem eigenen gesunden Menschenverstand eine Entscheidung trifft. Denn es gibt nur eine Wahrheit und das ist die eigene.

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